1. Bauch anfassen

Normalerweise würde man andere Leute nicht einfach so anfassen. Was anscheinend alles ändert? Eine Schwangerschaft. So eine Kugel scheint die Hände sämtlicher Mitmenschen magisch anzuziehen. Was werdende Mamis dazu sagen? Leute, das nervt.

2. Sätze wie „Schwangerschaft ist doch keine Krankheit“

Es gibt Tage, da spürst du deine Schwangerschaft einfach etwas mehr als an anderen. Da hast du auch mal einen Hänger. Kürzlich habe ich einer Dame erzählt, dass meine erste Schwangerschaft den Vorteil hatte, dass ich mich ganz auf meine Bedürfnisse konzentrieren konnte.

sommer2014
Fotograf: Olaf Habig

Jetzt müsste ich regelmäßig einen 16 Kilo schweren Wonneproppen auf den Fahrradsitz schleppen und immer wieder mal irgendwo einfangen.

Ihre Reaktion: „Eine Schwangerschaft ist doch keine Krankheit, das Thema habe ich damals mit drei Kindern locker weggesteckt. Außerdem habe ich, als ich in anderen Umständen war, sogar einen Dreijährigen herumgetragen.“

Stimmt ja auch, dass eine Schwangerschaft keine Krankheit ist. Aber wir werdenden Mamis wollen das alles in so einer Situation nicht unbedingt hören.

3. Aussagen wie „Du musst dich mehr schonen, sonst kriegst du ein Schreibaby“

Einige Schwangere haben – vor allem im mittleren Drittel – eine Menge Energie. Und wieso die nicht dafür nutzen, das Kinderzimmer einzurichten, noch mal auf Partys zu gehen oder einfach in die Sonne zu fliegen, wenn es Spaß macht?

liegefinca
Fotograf: Pierre Wilde – Location: Finca Cases de Son Barbassa (Mallorca)

Die Außenwelt ist dann manchmal rasch besorgt. Eine Dame – die übrigens selbst keine Kids hat – hat mich während meiner ersten Schwangerschaft bestürzt darauf hingewiesen, dass ich viel zu viel machen würde.

Ich solle mich häufiger mal hinlegen. Sonst würde ich garantiert ein Schreibaby bekommen.

elischeba bett mallorca
Fotograf: Pierre Wilde – Location: Finca Cases de Son Barbassa (Mallorca)

Prophezeiung eingetroffen? Nö. Ich habe weiter gewerkelt und nun ein Kind, welches absolut happy, tiefenentspannt und relaxed ist.

4. Aufs Gewicht ansprechen

Normalerweise würde man seine Mitmenschen nicht so direkt auf ihre Gewichtszunahme ansprechen. Während einer Schwangerschaft scheint alles anders zu sein.

„Kein Wunder, dass dein Bauch jetzt schon so aussieht, als wenn du Drillinge bekommst, so viel wie du dir reinhaust!“

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Fotograf: Pierre Wilde – Location: Finca Cases de Son Barbassa (Mallorca)

Nö. Solche Sätze brauchen wir Mamis nicht. Ich denke, dass wir den Punkt Ernährung im Großen und Ganzen im Gefühl haben.

Und wenn uns nach Naschen ist, dann tun wir das auch. Durch ständiges Verkneifen büßt du Ausstrahlung ein and happy moms have happy kids.

kuchen von babsi
Fotografin: Elischeba Wilde

5. Horrorvisionen

Notkaiserschnitt nach 34 Stunden Wehen. Frühgeburt mit Komplikationen. Eine Plazenta, die sich nicht gelöst hat. Wenn das erste Kind so pflegeleicht ist, dann wird das zweite genau das Gegenteil – das sei immer so.

Hey, so genau wollen wir Schwangeren das gar nicht wissen und müssen dann manchmal doch den Erzählfluss der Gutmenschen freundlich unterbrechen 😉

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Fotograf: Michael Sommer – Visagistin: Zahra Abrizeh

Was hat euch während den neun Monaten genervt? Lasst es raus – die Kommentarfunktion ist geöffnet 🙂

Beste Grüße von Elischeba

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