Tipps sind ja schön und gut. Aber einen Ratschlag, den mir meine Frauenärztin während der ersten Untersuchung nach dem positiven Schwangerschaftstest gibt, finde ich in meinem Fall ein bisschen Banane. Ich sollte eine kalorienreduzierte Ernährung wählen. Wo ich doch bei Leon damals im ersten Schwangerschaftsdrittel sogar abgenommen habe.

Nun, der Hintergrund dabei ist der, dass eine werdende Mutter eine sehr vitaminreiche und gehaltvolle Nahrung benötigt und Lebensmittel mit einem hohen Zucker- und Fettanteil weniger vorteilhaft sind. Es ist auch wichtig, für sein heranwachsendes Kind Verantwortung zu übernehmen.

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Trotzdem kann man meiner Meinung nach auch ein bisschen auf sein Bauchgefühl hören. Laut der – sehr hilfreichen – Liste vom Arzt sollte ich fettarme Milchprodukte bevorzugen. Allerdings ist es so, dass ich mich außerhalb meiner Schwangerschaft außschließlich von vollfetten Milchprodukten ernähre.

Halbfett schmeckt mir einfach nicht. Da ich trotzdem von Natur aus immer ein leichtes Untergewicht habe, finde ich das auch vollkommen in Ordnung.

Während meiner jetzigen Schwangerschaft habe ich ganz andere Gelüste als während der ersten. Zum Beispiel habe ich manchmal eine Abneigung gegen gekochtes und öliges Gemüse. Anstatt der geliebten Teigwaren vom Bäcker ist mir jetzt mehr nach Knäckebrot.

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Würde ich jetzt auch noch auf fettarme Milchprodukte umsteigen, dann würde ich ja unterm Strich weniger Kalorien zu mir nehmen als außerhalb der Schwangerschaft.

Da streikt mein Bauchgefühl. Also her mit Sahnejoghurt und Butter auf dem Brot. Außerdem habe ich häufig richtig Lust auf ein Stück Hähnchen zum Essen. Aber natürlich in guter Qualität vom Metzger meines Vertrauens, der auf artgerechte Haltung achtet.

Mein Körper scheint reichlich tierisches Eiweiß zu brauchen. Wieso auch immer. Schön ist, dass ich große Lust auf frisches Obst habe.

Während der Schwangerschaft sollte man allerdings dieses besonders gut waschen – auf das Schälen verzichte ich dabei. Erstens wegen meiner Faulheit und zweitens ist der Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen in den Schalen von Äpfeln und Birnen und direkt darunter bis zu sieben Mal höher ist als im Fruchtfleisch. Ich denke, dass das in Ordnung ist, wenn man ein bisschen darauf achtet, wo man kauft. Die Schalen von Bioäpfel sind in der Regel unbedenklich.

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Auch wenn ich vieles nicht so eng sehe, so bin ich bei den No Go`s konsequent. Dazu zählen roher Fisch, Rohmilch und Rohmilchkäse sowie nicht durchgegarte Eier.

Die Wahrscheinlichkeit, dass du durch Tiramisu eine Lebensmittelvergiftung bekommst, ist zwar gering, aber wenn, dann hast du als werdende Mutter echt ein kleines Problem. Aber es gibt ja genug Desserts, die erlaubt sind. Ich esse auch gern mal gesunde Datteln, Bananenchips oder Feigen zum Nachtisch.

Meine Folsäure Tabletten, die mit Jod ergänzt sind, habe ich so platziert, dass ich nicht vergessen kann, sie direkt nach dem Frühstück einzunehmen.

Es ist sehr schwierig für eine werdende Mutter, die empfohlene Menge Folsäure nur über die normale Nahrung aufzunehmen.

Die Nahrungsergänzung ist rasch eingenommen, hat keine Nebenwirkungen und hilft dem Baby, sein Neuralrohr zu entwickeln und zu schließen. So wird ein offener Rücken verhindert.

Während meiner ersten Schwangerschaft war ich ziemlich genervt, als die – gerade aktuelle – Freundin eines Schachkumpels meines Mannes meinte, dass ich mal locker sein sollte: Ein Glas Rotwein dürfte ich doch mittrinken.

Auch da bin ich nach meinen Gefühl gegangen. Schon ein Glas Rotwein steigt mir bereits ein bisschen in den Kopf. Ich vertrage nicht so viel Alkohol und kann doch nicht als werdende Mutter beschwipst sein!

Im Romantik Hotel zwei Schluck Rotwein von meinem Mann zu probieren, finde ich dagegen in Ordnung. Das kommt dann ja auch nur einmal im Monat vor.

Eine gute Ernährung trägt neben der Gesundheit des Kindes dazu bei, dass die werdende Mutter eine schöne Haut und volles Haar behält. Ich habe auch Spaß daran, mich schön zu kleiden.

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Deswegen schaue ich mich bald nach Umstandsmode um. Hosen muss ich aufgrund meiner langen Beine meistens anprobieren oder mich im Laden beraten lassen. Oberteile passen dagegen fast immer, wenn ich die Größe 38 wähle. Ich mag figurbetonte Kleidungsstücke, die an den Armen eng geschnitten sind und schön locker und leicht über den Babybauch fallen.

Klasse, dass es so viel Auswahl an modischer Umstandskleidung gibt. Wie wäre es zum Beispiel, mal bei Neckermann zu gucken? Ich werde das auch mal tun – jedes Versandhaus hat andere Highlights zu bieten.

Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße von Elischeba

Disclaimer: Danke an Neckermann (Bereich Umstandsmode) für das Sponsoring meines heutigen Beitrages