Leserwunsch von Abonnentin Jana – ein ganz normaler Tag im Hause Wilde – gestern gab`s hier den ersten Teil zu lesen.

Heute die Fortsetzung.

13 Uhr 45

Der Mini Chef wechselt von der Couch und „Bob, der Baumeister – Rollo, die Walze“ zum dampfenden Teller. Biokindernudeln mit Tomatensauce.

Nun ja – wir decken häufig zusammen den Tisch – der Mini Chef hilft auch super gern in der Küche mit. Aber wie hier beschrieben gibt`s im Hause Wilde wenig Regeln – wenn der Knirps nach dem Kindergarten erstmal ein bisschen gucken möchte, dann ist das in Ordnung.

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14 Uhr

„Weißt du, Mama, ich esse zwar noch lieber im Kindergarten mit den anderen Kindern, aber ich kann verstehen, dass du mich zwischendurch auch mal sehen möchtest. Zu Hause essen ist auch schön.“

WOW! Bin ein wenig gerührt. Stimmt, Mami hat den kleinen Sonnenschein zwischendurch gern mal bei sich. Weil Mami von anderen Mamis weiß, dass Kids (viel zu) schnell groß werden. Zweimal die Woche isst Leon mittags mit kleinen Freunden im Kindergarten – dreimal die Woche zu Hause.

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Kinderclub vom Cap Estérel Village Club von Pierre & Vacances im Oktober 2015

14 Uhr 15

Der Mini Chef drückt wieder auf den Pausenknopf der Fernbedienung und guckt weiter seine DVD „Bob der Baumeister – Rollo die Walze“. Ich kenne den Text mittlerweile genauso auswendig wie er. Wenn ich überlege, was ich noch alles zu tun habe, dann kriege ich automatisch einen Ohrwurm: „Schaffen wir das? Ja wir schaffen das!“

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Herr Brauer und die Knolle von Bob der Baumeister

14 Uhr 30

„Nein, nein, nein! ICH mach dem Noah auf!“ Leon rast zur Wohnungstür und begrüßt überschwänglich seinen Sandkastenfreund. Den Fünfjährigen hat Leon im Alter von zehn Monaten kennengelernt – die zwei sind mehr als nur Freunde. Seelenverwandte. Wie Geschwister – nur dass sie sich weniger zoffen.

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Mini Chef und Kumpel Noah im Spielzimmer

15 Uhr 30

„So, ich lege die Emily jetzt mal zu euch. Ihr spielt dann aber nicht wieder fleischfressende Dinosaurier, o.k.? Die Kleine kriegt sonst Angst.“

15 Uhr 35

Welch herrliches Bild. Drei Kids zusammen auf dem Fußboden. Emily fühlt sich pudelwohl und guckt den Großen zu. Wir haben Leben in der Bude!

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15 Uhr 40

Mami räumt auf und guckt zwischendurch nach dem Baby. Die Großen kommen super gut alleine klar. Fröhliches Gekreische. Beide lieben Züge noch mehr als Autos. Die Gleise verlaufen jetzt bis ins Treppenhaus. Au Weia.

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16 Uhr

Mama kann mit zwei kleinen Kids nicht ins Fitnessstudio – auch mal eben Joggen geht nicht. Was macht Mama da? Emily muss als Hantel herhalten. 15 Minuten Sport mit dem Baby. Das Baby findet es lustig und schläft danach wohlig in der Schaukel. Mama rennt an den Computer und arbeitet ein knappes Stündchen im Home Office.

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Emily im Februar 2015 zwei Wochen nach ihrer Geburt in der Memola Wiege

17 Uhr 30

Klingeling. Oh nö. Nicht jetzt schon abgeholt werden. Der Sandkastenkumpel will noch bleiben. Da hilft von seiner Mama nur das Argument, dass er zu Hause noch etwas gucken darf und morgen wiederkommen kann.

17 Uhr 40

„Wie schön, dass der Noah hier war. Der kann irgendwie besser mit Zügen spielen als ich.“ „Mama, dafür kannst du gut Wäsche waschen.“ Aha. Lach. „Was kann ich denn sonst noch gut?“ „Vorlesen. Aber nicht singen.“ „Na gut … wo ist ein Buch …und ähmm… keine Angst … ich lese nur … komm mir machen es uns gemütlich!“

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November 2013 im Happy Club vom Familotel Ebbinghof

18 Uhr 15

Das Baby isst wie ein Schweinchen – haut aber voller Leidenschaft rein. Futtern ist ihr Hobby. Wir haben heute Fischstäbchen, Kartoffeln und ein bisschen Gemüse auf dem Teller. (Nicht nur) Mami ist Fan von einfachen Kindergerichten geworden. Leon nimmt sich zwei Fischstäbchen und ist der Meinung, dass ich das Gemüse alleine essen soll.

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Kinderbuffet vom Familotel Ebbinghof im Sauerland

18 Uhr 30

Das Telefon klingelt. „Ist das der Papa?“ „Ja mein Schatz. Er fährt bald von der Arbeit aus los und ist gegen 19 Uhr 30 hier. Versuch doch noch wach zu bleiben, o.k.?“

19 Uhr 30

Ein total enttäuschter Papa steht im Wohnzimmer. Der Mini Chef ist eingeschlafen. Papa und Sohn freuen sich doch immer so dolle aufeinander. Aber schön, dass Emily dank des langen Nachmittagsschlafs noch wach ist.

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20 Uhr 30

„Mausi, ich muss noch kurz was am Computer arbeiten, habe heute nicht alles geschafft. Magst du die Emily nehmen?“ Aber gerne doch. Papa-Tochter Zeit ist klasse!

21 Uhr 30

Emily wird schon mal ins Familienbett gelegt. Schläft innerhalb von wenigen Sekunden ein – und glücklicherweise bis circa sieben Uhr morgens durch.

23 Uhr

Eine Stimme von der Couch. „Papa, ich bin wieder wach. Sollen wir Zug spielen?“ 😉

Bis bald wieder und liebe Grüße von Elischeba

Photo Credits: Elischeba und Pierre Wilde – Location: zu Hause, Familotel Ebbinghof und Cap Estérel Village Club