PressereiseOh das tut ja richtig weh im Herzen. Ich stehe da mit Baby Emily auf dem Arm vor einer Infotafel und höre das wimmernde Geräusch der Heuler.

Das sind junge Seehunde, die durch Störungen vom Muttertier getrennt wurden und hier in Norddeich vorübergehend ein neues Zuhause finden.

Ein Glück, wenn mein Baby nach mir schreit und Mamamilch verlangt, komme ich schnell angelaufen.

Und wie schön, dass verwaiste Seehunde (sooo süß!) hier bestens versorgt werden. Das Wohl der Tiere steht hier noch vor dem Spaß der Gäste – deswegen ist es leider nicht möglich, dass Besucher die Seehunde streicheln. Aber Gucken ist erlaubt! Und das ist echt faszinierend – vor allem während der Fütterungen.

Wieso sich der Ausflug besonders für Familien lohnt, zeigt unser neuester Film auf meinem YouTube Format ElischebaTV:

Wie kam es eigentlich zu dieser tollen Idee? Bereits Ende der 1960er Jahre planten zwei Norder Jäger eine Aufzuchtstation für verwaiste Seehunde.

Sie hatten sich zum Ziel gesetzt, die Tiere und ihren Lebensraum zu erforschen und den zurückgehenden Bestand zu schützen.

1971 wurde dann die erste Seehundstation gebaut – mit großem persönlichen Einsatz. So hat sich nach und nach die Seehundstation Nationalpark-Haus in Norddeich entwickelt.

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Fotograf: Pierre Wilde

Es gibt so viel für euch zu entdecken – einen halben Tag kann man ruhig für den Besuch einplanen.

Euch erwartet ein umfangreiches Ausstellungs- und Veranstaltungs-Angebot – und natürlich die kleinen Meeressäuger selbst.

Wie im Video zu sehen erlebt ihr tolle Mitmachstationen und direkt vor dem Haus zahlreiche Spielmöglichkeiten zum Klettern, Rutschen, Toben und Matschen. Kinderherzen schlagen richtig hoch.

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© Seehundstation Nationalpark-Haus Norddeich

Falls ihr die Sommerferien für einen Nordseetrip nutzt, dann habt ihr hier eine tolle Adresse für einen spannenden Ausflug, der euch die Tierwelt der Nordsee näher bringt.

Bis bald wieder und sonnige Grüße von Elischeba