Was ich gemacht habe, als ich vor meiner ersten Entbindung gespürt habe, dass es bald mit der Geburt los geht?

Erstmal bin ich ordentlich was essen gegangen. Mit Kanüle auf dem Handrücken ab ins Restaurant. Die Tabletten zum Einleiten der Wehen haben angeschlagen und ich wusste: Eine lange Geburt kann ich jetzt nur gut durchstehen, wenn ich was im Magen hab.

Würde ich wieder so machen. Ebenfalls praktisch: Wenn Frau Snacks eingepackt hat. Denn jede Mehrfach-Mami prophezeit mir aus der Erfahrung, dass „das zweite Mal“ ganz rasch gehen kann. Da ist wohl nix mehr mit Restaurant vorher. Da schreie ich schon nach der PDA, bevor der Kellner mir meinen Teller gebracht hat.

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Also kommt auch ein bisschen Nervennahrung auf die Liste für die Kliniktasche. Was sich eignet? Müsliriegel, Reisknacker oder auch ein paar Kekse. Alles was rasch Power gibt. Getränke kommen natürlich auch mit in die Reisetasche.

Sollte ich vor der Fahrt ins Krankenhaus noch genug Zeit haben, werde ich mir auch ein paar frische Sachen einstecken. Zum Beispiel ein paar Bananen und eine Orange.

Nach der Entbindung mit Leon habe ich nach den anstrengenden 14 Stunden erstmal Mittag gegessen. Während der kleine Mann vom Team gewaschen, angezogen und versorgt wurde. Und dann schön frisch gemacht der satten Mama auf den Bauch gelegt wurde.

Was sonst noch in meine Kliniktasche kommt?

MEINE KAMERA! Eine kleine Kompaktkamera habe ich bereits zurecht gelegt und wenn ich vor den Wehen noch genügend Zeit habe, dann wird auch die Spiegelreflexkamera eingesteckt. Von Leon habe ich so viele Fotos, aber im Nachhinein zu wenig von den Tagen direkt nach der Entbindung. Das hole ich jetzt mit der kleinen Emily nach 🙂

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HIER habe ich euch meinen ersten Teil gepostet – meine Liste zum Thema Kleidung für Mami und Emily, sowie die üblichen Pflegeprodukte fürs Bad.

Welche Formalitäten sind denn wichtig?

  • Mutterpass
  • Personalausweis
  • Heirats- oder Geburtsurkunde der Mami
  • Familienstammbuch
  • Krankenversicherungskarte
  • Formulare, die Frau beim Gespräch der Geburtsvorbereitung zum Ausfüllen mit nach Hause bekommen hat

Was ich heute sonst noch eingepackt habe?

  • Wechselkleidung für meinen Mann Pierre, der mich ins Krankenhaus begleitet
  • Klamotten und ein bisschen Spielsachen für den Mini Chef, der uns direkt nach der Entbindung von Freunden gebracht wird.

Wir haben zwei super liebe Familys zur Auswahl, die unseren Wonneproppen kurz vor der Entbindung auch nachts zu sich nach Hause holen würden. Find ich klasse. DANKE Ihr Lieben!

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Wie es sonst gerade läuft? Mein armer Mann hat gerade Schimpfe von mir gekriegt. Dabei hat er nix extra falsch gemacht. Er kann eigentlich gar nix dafür.

Aber er ist heute mit einem grippalen Infekt nach Hause gekommen. Ist nur am Rumniesen. Der muss jetzt immer in ein anderes Zimmer als ich. Normalerweise bin ich ja ganz besorgt, wenn es ihm nicht gut geht, aber jetzt ist Pierre selbst ganz erschrocken, wie krass ich darauf achte, dass er mir mit seinen Bazillen bloß nicht zu nahe kommt.

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Dr. Jaspers meinte beim Gespräch für die Geburtsplanung, dass ich so kurz vor der Entbindung jeden aus meinem Umfeld entschlossen wegschicken soll, der krank ist. Wende ich auch an, wie Mann sieht.

Denn für die Entbindung brauche ich Power. Aber so richtig!

Dann bis zum nächsten Mal und drückt mir die Daumen, dass mein Schatz mich nicht ansteckt. Meine Energie brauche ich in wenigen Tagen zum Pressen …

Bye bye und beste Grüße von Elischeba

Photo Credits: Fotografin: Elischeba Wilde. Studiobilder: Fotograf: Michael Sommer – Visagistin: Zahra Abrizeh – Models: Elischeba, Leon und Pierre Wilde