Gerade möchte ich mich entschuldigen. Denn zufällig sitzen wir nach unserer achtstündigen Anfahrt nach Bayern gegenüber dem Tisch der Gründerfamilie des Ulrichshofes. Während ich Herrn Brandl ein wenig nervös erkläre, dass Leon während der ganzen Autofahrt total lieb war und jetzt etwas reizüberflutet ist, hakt er lässig ein. „Hier war ein Baby, das mal schreit noch nie ein Problem – hier machen doch nur Familien Urlaub – andere Eltern haben Verständnis dafür.“

Vom Ulrichshof sind wir total begeistert. Unaufdringlicher Luxus. mediterranes und freundliches Ambiente. Absolut leckeres Bioessen. Das Angebot für Kinder ist so gewaltig, dass wir uns schon darauf freuen, wenn Leon in einem Alter ist, wo er daran teilhaben kann.

InnenhofUlrichshof

Dann gibt es immer wieder Wow-Effekte. Der Gang zum Hallenbad beispielsweise, der mich an meine Tauchgänge erinnert. Ich fühle mich wie im U-Boot. Beeindruckende Musik, mystische Beleuchtung und eine Hammer Atmosphäre. Dann erwartet mich eine kleine Piratenbucht, die das Kind in mir weckt.

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Aus Neugierde probiere ich die Rutsche aus und muss dann direkt noch mal drauf. Rasend schnell und spaßig und doch fällt man sanft ins Wasser. Hier ist alles so liebevoll durchdacht. Details, die auffallen: Die eigens angefertigten Holzgestelle für Babysafes beim Dinner zum Beipiel. „Wir haben festgestellt, dass Babys sich wohler fühlen, wenn sie mit ihren Eltern auf Augenhöhe sind“, berichtet mir Herr Brandl von seiner Idee.

Mit guten Ideen geht es im Zimmer weiter. Häufig überlege ich in Hotels, welcher Lichtschalter noch einmal für was ist. Hier steht`s drauf. Und auf Wunsch gibt`s auch indirekte Beleuchtung, die Baby Leon von zu Hause gewohnt ist. Nachts ist es bei uns eben nie ganz dunkel, sondern eine kleine rote Lampe eingeschaltet.

LeonSalzdorferSee

Nach unserer Ankunft haben wir Bomben Wetter. Da muss am ersten Morgen direkt eine Erfrischung her: der Salzdorfer See, der sich zwanzig Fahrminuten vom Ulrichshof entfernt befindet und Bootsfahrer, Camper, Schwimmer und Angler anzieht. Trotz Badewetter haben wir erstaunlich viel Platz für uns – in Bayern gibt es anscheinend so viele Seen, dass keiner davon überlaufen ist. Absolut beeindruckend ist auch der Wald-Wipfel-Weg in Sankt Englmar. Von diesem Ausflug berichte in in den nächsten Tagen auf meinem Reiseblog.

Bis dahin wünsche ich allen Lesern eine schöne Zeit und grüße herzlich aus dem Bayerischen Wald.

Elischeba