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Jul 12 2012

Babyschwimmen und Peinlichkeiten

12. Juli 2012

Ups. Wie peinlich. Mein Versuch, mich beim Babyschwimmen mit einer anderen Mutter anzufreunden, ging schwer in die Hose. Ihre Tochter erschien mir etwas kleiner als Leon. Also habe ich Sie darauf angesprochen, dass ihr Baby ja genau wie meins auch noch ganz jung ist.

Etwas beleidigt hat sie mir prompt geantwortet, dass ihr Kind bereits fünf Monate alt ist. Darauf habe ich dummerweise spontan erwidert: “Echt? Oh. Mein Leon ist erst sieben Wochen alt.” Nun ja. Frau hat wiedermal vom Leben gelernt: “Schätze das Alter der Lieblinge anderer Mütter und haue noch ein paar Wochen oder Monate drauf. Und dann lobe bitte die gute Entwicklung.”

 Ich habe mich beim Babyschwimmen im Therapiezentrum Bödeker in Gescher nicht nur über die großen Augen von Leon gefreut. Generell fand ich die ganze Stimmung schön.

Lauter fröhlich kreischende Babys im Wasser. Als alle Mamis ihre Lieblinge in der Bauchlage auf eine große schwimmende Matte gelegt haben, da habe ich meinen Süßen auch direkt drauf gebracht. Allerdings ist sein Gesicht mit heftiger Wucht ins Wasser geknallt und danach hat er laut geschrien. Blöd von mir.

 Die anderen Babys waren zwar nicht viel größer als Leon, aber meist deutlich älter. Die konnten sich deswegen schon besser aufrichten. Unser kleiner Riese – der jetzt schon Kleidung für drei- bis sechsmonatige Säuglinge trägt – hat sich ziemlich erschrocken.

Doch als ihn tröstend auf dem Arm genommen habe, da war ganz rasch wieder alles gut. Leon hat fröhlich weiter im Wasser geplantscht. Außerdem hat mein kleiner Sonnenschein mir ein zuckersüßes Lächeln geschenkt. Wer das erste Mal Mama ist, der macht eben auch mal Fehler.

 Fehler wollte ich beim Babytauchen vermeiden und habe mich deshalb bei der Kursleiterin informiert: Ist mein Babymann alt genug dafür? Wie geht das genau? Daraufhin habe ich gelernt, dass man sein Baby kurz anpustet und dann für circa zwei Sekunden sachte unter Wasser führt.

Auch sollte – gemäß der Kursleiterin – ein gutes Gefühl vermittelt und das Baby danach gelobt werden. Ist die Mama dabei ängstlich? Dann die Tauchübungen lieber sein lassen. Babys spüren das. Die Kleinen haben – meist bis zum sechsten Monat – den Reflex, dass sie unter Wasser nicht atmen und sich pudelwohl fühlen, da sie das feuchte Element noch aus dem Mutterleib kennen.

Hier gibt es mein Video mit tollen Unterwasserszenen vom Fotografen Jochen Frenzer aus Bern zu entdecken:

“Der Leon ist doch kein Salat”, meinte mein Mann Pierre abends zu mir, als ich ihm berichtet habe, dass ich unseren Schatz nach dem Babyschwimmen in Essig gebadet und anschließend mit Öl einmassiert habe.

Lachend habe ich ihm geantwortet, dass ich vom Kinderarzt weiß, dass Essig Pilze tötet. Leon hatte schon einmal einen kleinen Pilz auf der Zunge und mag auch in Zukunft anfällig dafür sein. Für den Fall, dass eins der anderen Kids ebenfalls einen hatte, wollte ich vorbeugen, dass er sich irgendwo ansteckt. Das anschließende Einölen war einfach Spaß an der Babypflege.

Wow. Noch eine Woche und dann ist mein Spatz schon zwei Monate alt. Es bleibt spannend. Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße von

 Elischeba

 

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4 Kommentare

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  1. MuttervonzweiJungs

    Hey, auch zweifache Mamas machen Fehler :-) schöner Artikel – wie immer. Stimmt, man darf ein Baby einer anderen Mutter nicht zuu jung schätzen. Vielleicht war es ja ein Frühchen und eine wunde Stelle wurde getroffen.

  2. Anja Model

    Der Blick von Leon auf dem zweiten Bild ist geil ;-) so “ey, was willst de?”

  3. Anja Model

    Gelächter im Hause Anja – habe mit Eric grad den Film geguckt. Er meinte: Leon ist ein Auslaufmodel. Ich dann: Häää……..wie??? Erst danach habe ich gesehen, dass er bei deiner ersten Moderation spuckt. Gelächter.

    Ach Mann, ich bin vom Kinderwunsch ja echt weit entfernt, Eric auch, aber dein Baby ist echt süß!!!!! ;-) ;-) ;-)

  4. Elke

    hmm…..macht man Babyschwimmen nicht erst bei Babys die drei Monate alt sind????

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