Es tut weh im Mutterherz. Da liegt der Säugling recht hilflos auf dem Bettchen und hat Bauchschmerzen. Auch unser Leon kommt da leider nicht dran vorbei, denn wenn ein Baby geboren wird, dann ist sein Verdauungssystem noch unreif und muss sich erst entwickeln. Doch was können Mama und Papa tun?

Hier ein paar Tipps:

  • Den Babybauch im Uhrzeigersinn leicht mit den Händen massieren und dabei ganz sanft und beruhigend mit dem Säugling reden. Die Nähe und das Trösten tun gut.

greenslife

  • Einige Mütter haben mir aus eigener Erfahrung Bio-Fencheltee für den empfindlichen Babydarm empfohlen. Allerdings hat unser Leon die gleiche Einstellung wie sein Papa: Tee ist Frauenkram – der Knirps zeigt mir, dass er darauf wenig Bock hat und möchte lieber die schmackhafte und reichhaltige Muttermilch.

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  • Eine Hebamme, welche eine Mutter ein paar Tage oder Wochen nach der Entbindung zu Hause betreut, ist Gold wert. Ursula Herbstmann – die Leon und mich bereits ein paar Mal besuchte – hat mir den Tipp gegeben, dass ich gegen Blähungen vor dem Stillen circa fünf Chamomilla D 6 Globulis in Leons Mund geben kann.

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  • Diese sollten nicht mit dem Finger angefasst werden, sondern mit einem Plastiklöffel verabreicht. Gemäß den Erfahrungen einer befreundeten Mutter helfen die Globulis auch bei zahnenden Kindern.

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  • „Versuchen Sie doch mal, den Leon mit einem Schnuller zu beruhigen“ meinte meine Hebamme kürzlich. Blöd nur, dass der bei einem zweieinhalbwöchigen Säugling regelmäßig rausfällt und die Eltern dann Fitness pur haben.
  • Wärme tut gut und entkrampft. Eine Kollegin meines Mannes hat uns Kirschkern- oder Dinkelkissen empfohlen, die wir im Ofen erwärmen können.

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Durch einen Zufall habe ich Wärmetiere für Kinder entdeckt und mir von der Firma Greenlife Value GmbH zwei Exemplare mit hundertprozentiger Naturfüllung zukommen lassen, welche auch hier auf den Fotos mit Leon zu sehen sind.

Einmal die rote Krabbe mit einer Hirse-Kräuter-Mischung und den Fisch mit Hirse und Lavendel zur Beruhigung. Mein kleiner Liebling scheint sich mit den Tierchen wohl zu fühlen. Da wir keine Mikrowelle besitzen, erwärme ich die bunten Helfer circa zehn Minuten lang bei 100 Grad im Backofen.

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Bei anhaltenden Bauchschmerzen würde ich einen Besuch beim Kinderarzt empfehlen oder eine Hebamme zu Rate ziehen. Auch ist es wichtig, auf den Belag der Zunge zu achten. Bei Leon war dieser plötzlich sehr ausgeprägt – unsere Hebamme hat festgestellt, dass es sich um einen Pilz handelt, da der dickflüssige weiße Belag nicht mit einem Wattestäbchen zu entfernen war.

Wie Leon sich den Pilz eingefangen hat? Die Hebamme vermutet einen Mix aus dem schwülen Wetter und der Tatsache, dass wir den Schnuller selbst erst in den Mund genommen haben.

Man sieht das halt so bei anderen Eltern und denkt sich, dass man das Teil dadurch vor Staub und Bakterien schützt. Manchmal kann man jedoch auch aufgrund der anderen Mundflora solche Hefepilze übertragen. Glücklicherweise ist so ein Pilz nicht schmerzhaft und gut zu behandeln.

Wir haben ihren Tipp befolgt und uns in der Apotheke Mykundex Suspesion gegen Hefepilzerkrankungen im Mund und Magen-Darm-Bereich gekauft. Davon gebe ich Leon nach jeder Stillmahlzeit ein paar Tröpfchen mit einer Pinzette in den Mund. Da die Medizin nach Himbeere schmeckt, hält sich der Protest vom süßen Fratz in Grenzen.

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Abgesehen von gelegentlichen Bauchschmerzen haben wir mit unserem Leon eine Menge Freude! Wir genießen jeden Tag mit unserem Wonneproppen, der einfach total goldig und zuckersüß ist.

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Klasse, dass uns noch eine Woche Elternzeit mit Papa bevor steht. Das heißt für mich eine sensationelle Unterstützung: Einen Dad, der mit Söhnchen Leon liebend gern kuschelt, einkaufen geht und für die Mama hervorragend kocht.

Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße von Elischeba