Es gibt da so einen Spruch: Pro Schwangerschaft geht ein Zahn drauf. Denn ein ungeborenes Kind im Mutterleib hat einen enormen Bedarf an Mineralstoffen und Vitaminen.

Zahnverlust muss aber nicht sein und dem kann gut vorgebeugt werden – mit der richtigen Ernährung. Manchmal zeigt der Körper auch durch Heißhunger-Attacken, was er gerade dringend braucht. Jeder von uns kennt das Beispiel mit dem Appetit auf saure Gurken, die zeigen könnten, dass Frau schwanger ist.

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Ich esse persönlich noch mehr Obst als sonst und füge täglich mehrere Zwischenmahlzeiten ein. Erstaunlicherweise verspüre ich beinahe einen Ekel vor Fleisch und Fisch. Mein Schatz meint, dass das ein Zeichen dafür wäre, dass ich ein Mädchen im Bauch habe: Bloß nicht nach Nahrung verlangen, die mal Augen und Gefühle hatte!

Was soll Frau denn essen? Hier ein paar Tipps:

  • Schwangere sollten auf Rohmilchprodukte verzichten, da eine Infektionsgefahr besteht.
  • Folsäure (auch Vitamin B9 genannt) kann bereits bei Kinderwunsch und -planung vermehrt zugefügt werden. Zu Beginn der Schwangerschaft ist die Zufuhr ein Muss, um einem Neuralrohrdefekt vorzubeugen. Das Risiko einer schweren Missbildung kann außerdem durch die Einnahme von Folsäure als Nahrungsergänzungsmittel minimiert werden. Auch ist es hilfreich, viel Vollkornprodukte,  Spinat, Brokkoli, Karotten, Spargel, Rosenkohl, Tomaten, Eigelb und Nüsse zu speisen.
  • Calcium und Eisen werden in einem besonders hohen Maße benötigt – so ist Calcium zum Beispiel in besonders hohen Konzentrationen in Hartkäse und anderen Milchprodukten enthalten. Fleisch, Hülsenfrüchten und Vollkornbrot liefern dem Körper Eisen. Da ich – wie anfangs erwähnt – kaum Fleisch und Fisch esse, nehme ich neuerdings zusätzlich auch noch circa drei Mal täglich eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten Kräuterblut aus dem Reformhaus zu mir.
  • Fluorid ist für die Härtung des Zahnschmelzes und das Knochenwachstum wichtig. Lebensmittel mit reichlichem Fluoridgehalt sind zum Beispiel Seefische, Butter, Eier, Erdnüsse und einige Mineralwässer.
  • Raubfische wie Thun- oder Schwertfisch weisen häufig einen relativ hohen Quecksilberanteil auf, so dass sie für Schwangere wenig geeignet sind. Ebenso sollte roher Fisch vermieden werden. In Lein-, Hanf-, Walnuss- und Rapsöl ist die pflanzliche Omega-3-Fettsäure alpha-Linolensäure enthalten, welche für den Embryo sehr nützlich ist.
  • Es wird empfohlen, regelmäßig Milch und Milchprodukte zu essen und ausschließlich jodiertes Speisesalz zu verwenden.

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Ansonsten gilt: einfach mal auf das Bauchgefühl hören. Wenn Frau plötzlich Heißhunger auf Kuchen hat, dann ist das meiner Meinung nach völlig in Ordnung. Der Körper scheint ihn gerade zu brauchen! Ich esse momentan mehr Rohkost als sonst. Im Herbst und Winter vertrage ich normalerweise keine Salate, aber in der Schwangerschaft scheint mein Körper anders zu ticken. Und überhaupt: Jeder Mensch ist einzigartig und hat individuelle Bedürfnisse.

Bis zum nächsten Mal und alles Liebe von Elischeba